Ursprung
Menschen
sind verschieden. Die bloße Angabe des Körpergewichts
reicht nicht, um eine Beurteilung zu ermöglichen, ob ein Mensch
unter-, über- oder normalgewichtig ist. Nimmt man die Körpergröße
dazu und setzt diese in Beziehung zum Gewicht, ist schon eher eine
Beurteilung möglich.
Eine
amerikansiche Versichung hat in den späten 50er Jahren den
Zusammenhang zwischen erreichtem Lebensalter und Gewicht untersucht.
Angeblich wurden die Daten von fünf Millionen Amerikanern erfaßt.
Als Ergebnis zeigte sich: Menschen mit geringem und hohem Gewicht
sterben früher.
Viele
kennen die Broca-Formel, die als Ergebnis angibt, wie das Sollgewicht
einer Person sein müsste. Diese Formel funktioniert so: Körpergröße
in cm minus Gewicht in Kilogramm ergibt das Normalgewicht oder Sollgewicht.
Leider
funktioniert dieser einfache Zusammenhang nicht, um die gefundenen
Zusammenhänge mit der Broca-Formel abzubilden. Im Gegensatz
zu ihr berücksichtigt
der Bodymass-Index die Körpergröße stärker.
Aussagekraft
des Bodymass Index
Während
die Broca-Formel aber sofort angibt, wie das Soll- oder Normalgewicht
sein sollte, sagt die BMI-Zahl ohne Interpretation nichts aus. Die
Einteilung in einen "gesunden" und zwei "ungesunde"
Bereiche ist in gewisser Weise etwas grob vorgenommen. Ein BMI bis
25 gilt als "gesund", alles über 30 als krankhaft
fettleibig.
Dabei
berücksichtigt der BMI aber weder das Alter noch den Knochenbau.
Für Menschen in der zweiten Lebenshälfte muss ein BMI
von 26 als normal betrachtet werden. Für Kinder taugt die Standard-BMI-Formel
auch nicht, nach neueren Erkenntnisse wohl auch nicht für Asiaten.
Auch Bodybuilder können mit dem BMI nichts mehr anfangen, denn
der BMI sagt nichts über den Fettanteil am Körpergewicht
und auch nicht über die Verteilung des Fettes. Dafür könnte
eher das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Hüftumfangherangezogen
werden. Der sollte bei Männern kleiner als 1,0 sein, bei Frauen
kleiner als 0,85.
>> Klicken
Sie hier zur Berechnung des Bodymass Index (BMI)
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